Medizinische Betreuung
für Wohnungslose und Nicht-Versicherte
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Begegnung
das Wirkliche im Leben
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Verköstigung
herzhaft und reichlich
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Pflasterstube Kaiserslautern

Medizinische Hilfe für Wohnungslose und Menschen ohne Krankenversicherung

Das Wort "Pflaster" hat für unsere Enrichtung uns eine doppelte Bedeutung: Zum einen finden Menschen, die auf dem Straßenpflaster leben, bei uns medizinische Hilfe, Verköstigung und seelsorgliche Betreuung. Andererseits steht "Pflaster" für die medizinische Hilfe, die wir Wohnngslosen und bedürftigen Menschen ohne Krankenversicherung oder ohne gültige Aufenthaltserlaubnis anbieten.

Wir helfen Menschen in Notlagen unabhängig von Religion, Herkunft oder politischer Überzeugung.

Warum brauchen Wohnungslose besondere medizinische Unterstützung?

Wohnungslose vernachlässigen in der Regel kleinere Verletzungen aus Scheu, eine Arztpraxis aufzusuchen.
Diese kleineren, unbehandelten Verletzungen entzünden sich aufgrund der hygienischen Verhältnisse häufig und werden zu größeren gesundheitlichen Problemen.

Haben Wohnungslose Unfälle mit stärkeren Verletzungen, dann werden sie im Krankenhaus behandelt. Nach ihrer Entlassung unterlassen sie es aber oft, einen Arzt aufzusuchen, der ihnen Hautklammern entfernt oder die Wundheilung versorgt.

Menschen ohne Krankenversicherung

In Kaiserslautern leben viele Menschen ohne gültige Aufenthaltsgenehmigung, die nur bei akuten, lebensbedrohlichen Krankheiten oder extremen Schmerzen im Krankenhaus behandelt werden. Vielen privat krankenversicherten Selbstständigen mit geringem Einkommen, die während der Pandemie mit ihren Beiträgen rückständig wurden, wurde von ihrer privaten Krankenversicherung die Mitgliedschaft gekündigt.
Sie werden jetzt nur bei lebensbedrohlichen Krankheiten oder unerträgöichen Schmerzen medizinisch versorgt.

Keine Krankenversicherung haben auch Menschen ohne Aufenthaltsgenehmigung. Da das Sozialamt der Stadt Kaiserslautern im Falle einer Behandlung im Westpfalzklinikum die Aufenthaltsdaten dieser Personen an die Ausländerbehörde übermitteln muss, fürchten diese Menschen ihre Ausweisung. Schwerwiegende medizinische Probleme werden für sie in doppelter Hinsicht zur existentiellen Bedrohung.

Darum gibt es in Kaiserslautern die Pflasterstube.

Die Pflasterstube finanziert sich ausschließlich durch Spenden.

Unterstützen Sie die wichtige Arbeit der Pflasterstube jetzt mit einer Spende über Paypal:

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Medical care and board for homeless people and people without a valid residence permit.

Notfallnummer für dringende medizinische Hilfe: Tel: 015 11 48 44 473

Nächste Pflasterstube: Samstag, 10. April um 13:00 Uhr

ACHTUNG!

Wegen der Coronakrise findet bis auf weiteres kein gemeinsames monatliches Essen statt.

Stattdessen werden an jedem ersten Samstag im Monat (gelegentlich ist es stattdessen der zweite Samstag im Monat) von 13:00 bis 14:00 Uhr Pakete mit Lebensmitteln und Hygieneartikeln ausgegeben.

Während dieser Zeit stehen ein Arzt/eine Ärztin und Krankenschwestern für medizinische Untersuchung und Beratung bereit.

Wenn Sie nicht krankenversichert sind, können Sie bei gesundheitlichen Problemen jederzeit die obige Notfallnummer anrufen.

 

 

 

Wohnungslose vernachlässigen in der Regel kleinere Verletzungen aus Scheu, eine Arztpraxis aufzusuchen. Diese kleineren, unbehandelten Verletzungen entzünden sich aufgrund der hygienischen Verhältnisse häufig und werden zu größeren gesundheitlichen Problemen.

Haben Wohnungslose Unfälle mit stärkeren Verletzungen, dann werden sie im Krankenhaus behandelt. Nach ihrer Entlassung unterlassen sie es aber oft, einen Arzt aufzusuchen, der ihnen Hautklammern entfernt oder die Wundheilung versorgt.

Nicht zuletzt leben in Kaiserslautern auch Menschen ohne gültige Aufenthaltsgenehmigung, die nur bei akuten, lebensbedrohlichen Krankheiten oder extremen Schmerzen im Krankenhaus behandelt werden. Da das Sozialamt die Aufenthaltsdaten dieser Personen an die Ausländerbehörde übermittelt, fürchten diese Menschen dann ihre Ausweisung.

Darum gibt es in Kaiserslautern die Pflasterstube.

Fakten

Immer mehr Menschen leben auf der Straße. Nach Schätzungen der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe leben in Deutschland immer mehr Menschen auf der Straße. Die Zahl der Obdachlosen ist in den vergangenen zwei Jahren um 50 Prozent auf rund 39.000 gestiegen. Das Ende dieser Entwicklung ist noch lange nicht erreicht.
Immer mehr Menschen ohne Krankenversicherung. Zunehmend mehr Selbstständige, die ihre Beiträge nicht zahlken können, fliegen aus der privaten Krankenkasse und häufen eine Beitragsschuld auf, die sie nicht mehr zurückzahlen können. Ein interessanter Beitrag dazu findet sich in der Mediathek des ARD.

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